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Jul 28, 2021 96 0 Shalom Tidings
Evangelisieren

Brennende Herzen : Was ist deine Mission?

Raimund Kolbe wurde 1894 in eine arme, polnische Bauernfamilie geboren. Als Kind hatte er so eine boshafte Art, dass niemand gedacht hätte, dass er Märtyrer der Nächstenliebe, Heiliger von Auschwitz, Gründer der Marianischen Initiative, Apostel Mariens und Schutzpatron des zwanzigsten Jahrhunderts werden würde! Eines Tages war seine Mutter so sehr von seinem Verhalten frustriert, dass sie ihn aus Verzweiflung anschrie: „Raimund, was soll aus dir nur werden?!“

Das traf ihn bis ins Mark. Voller Trauer ging er in eine Kirche und stellte diese Frage im Gebet. „Was wird aus mir?“ Dann hatte er eine Vision, in der ihm die Jungfrau Maria erschien, zwei Kronen in der Hand haltend, eine weiße und eine rote. Sie sah ihn voll Liebe an und fragte ihn, ob er eine davon haben wollte. Raimund antwortete: „Ja“, er wollte beide.

Die weiße Krone der Reinheit kam zuerst, als er den Namen Maximilian Kolbe annahm und Ordensgelübde ablegte, eines davon war Keuschheit. Bereits im kleinen Seminar sagte er oft zu seinen Mitschülern, dass er sich wünschte, sein ganzes Leben einer großartigen Idee zu widmen. Schließlich gründete er 1917 die „Miliz der Unbefleckten“ mit dem Ziel die ganze Welt zu Gott zu bringen, durch Jesus Christus unter der Führung von der Maria Immaculata. Um diese Mission zu erfüllen, opferte er alles und dies brachte ihn zu der roten Krone des Märtyrertums.

1941 wurde Kolbe von der Gestapo verhaftet und in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert. Ein Mitgefangener weinte um seine Ehefrau und Kinder, als er willkürlich ausgewählt wurde, in den Hungerbunker gesperrt zu werden, da ein Häftling geflohen war. Als er dies hörte, meldete sich Pater Kolbe freiwillig, seinen Platz einzunehmen. Während dieser schrecklichen Tage in dem Bunker führte er die Männer im Gebet und sprach ihnen Mut zu. Bei jeder Kontrolle, während die anderen auf dem Boden lagen, kniete oder stand Pater Maximilian in der Mitte, die Offiziere fröhlich anblickend. Nach zwei Wochen waren nahezu alle Gefangenen an Hunger oder Durst gestorben, bis auf den Pater. Am Abend der Mariä Himmelfahrt injizierten die ungeduldigen Nazis Pater Kolbe Karbolsäure, er hob seinen linken Arm, um gelassen die tödliche Spritze zu erhalten. 1982 sprach Papst Johannes Paul II Maximilian Kolbe als Märtyrer der Nächstenliebe und „Schutzpatron unseres schwierigen Jahrhunderts“ heilig.

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